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Home | Bestattung | Alternativer Abschied

Alternativer Abschied

Alternativer Abschied

Was tun, wenn die hinterbliebene Familie über die (Bestattungs-)Art,
oder den Ablauf der Abschiedsfeier oder Bestattungszeremonie sehr uneins ist?

So etwas ließe sich vermeiden, wenn jede/r Mensch (auch schon im jungen Alter) zu Lebzeiten für sich selbst überlegt, wie sein Tod, seine Abschiedsfeier und sein letzter Weg ins Licht aussehen soll.

  • Dort aber, wo es keine solche vorgegebene Klarheit gibt,
  • dort, wo sehr unterschiedliche Vorstellungen ausgesprochen werden,
  • dort, wo keine Kommunikation, oder zu wenig gegenseitiger Respekt herrscht,
  • dort, wo Kompromissen keine Chance gegeben wird,
dort, wird der ebenso aktivwillige aber kommunikationsschwächere, (oder der etwas ferner stehende Teil der Familie des/der verstorbenen Angehörigen) oft mit einer zusätzlichen Traurigkeit belastet.


Alle berufen sich mit aufrichtiger innerer Überzeugung darauf, was der/die Verstorbene sicher am Liebsten (gehabt) hätte, sofern diese/r es nicht vorher schriftlich kundgetan hat oder nicht mehr konnte.
Dennoch bleibt es letztlich die persönliche Sicht jedes einzelnen Familienmitglieds, nach der eigenen Wahrnehmung des/der Verstorbenen. 

Manche Hinterbliebene bevorzugen moderne Musik und Bestattungsrituale, andere rein klassische, wieder andere wollen kaum oder überhaupt keine Musik.
So gibt es ganz viele verschiedene Vorstellungen und Wünsche der Hinterbliebenen.

Wie soll nun der geliebte verstorbene Angehörige würdevoll und für alle beteiligten Familienmitglieder stimmig und nachvollziehbar authentisch verabschiedet werden?


Was geschieht also, wenn der Verstorbene zu Lebzeiten keine Wünsche diesbezüglich hinterlassen hat?
Wer übernimmt diese Aufgabe, wenn auch kein Familienmitglied für die Abschiedsfeier vom Verstorbenen dafür schriftlich ermächtigt wurde?
Was passiert, wenn es keinen klaren nahesten Angehörigen (der letzten Lebensjahre) gibt?

Dann wird sich wohl eine Familienseite als stärkere aktive Kraft herausbilden und die Verantwortung der Organisation und des Ablaufs in die Hand nehmen.
Manchmal geschieht dies in großer Dankbarkeit der anderen (passiveren) Familienmitglieder, da dies mit viel Arbeit, Energie und Zeiteinsatz verbunden ist.

Manchmal geschieht es aber auch aus egoistischen Motiven, die eigenen Vorstellungen bezüglich Bestattungsart und Ablauf der Abschiedsfeier neben anderen durchzusetzen.
Dabei wird manchmal sogar jegliches Mitsprache- und Entscheidungsrecht anderer Familienmitglieder unterbunden.

Diese kompromisslose Entscheidungsgewalt erzeugt in den schwächeren Familienmitgliedern oft großes Unbehagen, Wut, zusätzliche Trauer und nachhaltige Bitterkeit.
Diese Gefühle entstehen nicht selten bei jenen gleichgestellten Familienmitgliedern, die mit ihren Wünschen und Vorstellungen in der Entscheidungsfindung ausgeklammert wurden. Viele empfinden - manchmal sogar ganz ungefragt - dabei zu kurz gekommen zu sein.

Diese belastenden Gefühle der benachteiligten Seite, können dem zukünftigen Familienfrieden und dem Zusammenhaltstreben entgegenwirken.
Und doch ist es sicher das schönste Abschieds-Geschenk, das man z.B. einem Familien-verbindenden verstorbenen Elternteil geben kann:
Ein liebevolles respektvolles Zusammenkommen und das allseitige Bemühen um bleibende oder wachsende Eintracht in der Familie.

Wenn sich also der entscheidungsbemächtigende Familienteil strikt gegen einen möglichen Kompromiss entscheidet, dann braucht es zunächst einen weiseren Teil der Familie, der fähig ist, aus Liebe zum/zur Verstorbenen (Elternteil) und zum Familienfrieden bezüglich dieser Abschiedsfeier friedlich nachzugeben.

Dennoch wird die persönliche Erinnerung an den geliebten Verstorbenen, durch die organisatorisch und inhaltlich nicht gestattete Teilnahme der Abschiedszeremonie, manchmal nachhaltig von einem bitteren letzten Erlebnis geprägt.

Damit das Loslassen der eigenen Wünsche für eine harmonische gemeinsame Begräbnis-Feier (z.B. eines gemeinsamen Elternteiles) gut gelingt...
Damit also die offizielle Abschiedsfeier (Begräbnisfeier) – die ganz stark die persönliche Beziehung zum/zur Verstorbenen betrifft, gut und stimmungsvoll vollzogen und auch die Trauerarbeit ohne bitterem Nachgeschmack erfolgreich abgeleistet werden kann,
empfehle ich eine…

Zweite alternative Zeremonie

ganz nach individuell und persönlich stimmigen Art und Weise jener Familienmitglieder, die bei der offiziellen Feier kaum bis gar nicht mitreden/mitentscheiden durften.
Das betrifft auch jene, welche durch eine Mehrheit oder durch „Emotionalgewalt“ überstimmt wurden.

Unter „Emotionalgewalt“ verstehe ich nicht nur die lautere (Befehls-)Stimme einer Seite, sondern dazu gehört auch die „scheinbar“ emotional schwächere, trauriger wirkende, verletzter reagierende, tränenaufgelöstere Seite, die bewusst oder unbewusst mit der Macht der Opferrolle (mit der sie ihre größere Nähe zum/zur Verstorbenen – und damit größeres Entscheidungs-Recht zum Ausdruck bringt), bzw. als Barmherzigkeitsbedürftigere Seite ihre Interessen durchzusetzen versteht.   


Man organisiert eine zweite Abschiedsfeier für den verstorbenen Elternteil, wo man alle Familienmitglieder von ganzem Herzen einlädt zu kommen und mitzufeiern.
Diesmal jedoch trifft man alle inhaltlichen Entscheidungen im Ablauf und in der Gestaltung der Feier alleine, bzw. im Team derer, die in der offiziellen Feier nicht mitentscheiden konnten.

Denn der persönlich-stimmige, würdevoll gestaltete Abschied von einem geliebten Menschen ist enorm wichtig, für eine rasche erfolgreiche Trauerarbeit und eine nachhaltige lichtvolle Erinnerung ohne bitterem Beigeschmack.

Für so eine zweite alternative Zeremonie gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten:

Katholische Feier

Eine eigene bestellte auf die verstorben Person fokussierte PRIVATE Seelenmesse, bzw. Gedenkfeier,
+ mit Priester (Messe & Wortgottesdienst)
NICHT im Rahmen einer allgemeinen Sonntagsmesse, oder öffentlichen Abendmesse, wo nur einmal der kurz der Name der/des Verstorbenen genannt wird!
+ mit Diakon oder Pastoralassistent (nur Wortgottesdienst)
als Zelebrant in einer Kirche oder Kapelle

Private Feier

Eine komplett selbst gestaltete Abschiedsfeier mit oder ohne (Hilfe) eines spirituellen oder weltlichen Zeremoniärs oder Redners.
Im Freien: z.B. Ein stiller Ort, in der Natur (Garten, Wald, Wiese, Feld, Steinbruch, Wasserfall…) wo sich die/der Verstorbene wohl gefühlt oder den sie/er oft besucht hat.
Zuhause: in eigener geschützter vertrauter Umgebung und Atmosphäre – als bekannter Ort der verstorbenen Person
Kirche oder Kapelle: zeitlich gemietet, für eine private Gedenkfeier (gibt es auch in Bildungshäusern und in Schlössern)

Neben katholisch und evangelisch christlichen Ritualen, gibt es auch noch verschiedene andere spirituelle Wege einer Gedenkfeier, z.B. nach indianisch-schamanischer Tradition.

Zu all diesen vielseitigen Möglichkeiten biete ich Ihnen sehr gerne meine Musikbegleitung an.

Nach Ihrer Buchungsentscheidung für meine Musikbegleitung, lade ich Sie zu einem persönlichen Beratungstreffen zu mir ein, bei dem all Ihre Wünsche und Details der Feier und des Ablaufs geklärt und festgelegt werden können.

Ich freu mich auf Ihre Kontaktaufnahme!